Das Geschäftsmodell

In den USA gibt es – Im Gegensatz zu Europa – einen eigenen Markt für Mobilfunkmastbetreiber. Sie errichten und betreiben Funkmasten und vermieten die Antennenplätze an den Masten an bonitätsstarke Mobilfunkunternehmen bei beispielsweise AT&T und T-Mobile USA sowie an TV- und Radiosender oder US-Regierungsbehörden. Die Mieter stellen und installieren die Antennen sowie die dazugehörige Technik auf eigene Kosten und sind auch für die Wartung der Antennen zuständig.

Das Geschäftsmodell ähnelt dem einer Immobile: Mobilfunkmasten werden erworben, bewirtschaftet und letztlich verkauft. Werden neue Mieter gewonnen, steigen die Mieteinnahmen und damit auch der Wert des jeweiligen Mastes. Diese Wertsteigerung wird am Ende der Fondalaufzeit durch den Verkauf der Mobilfunkmasten realisiert.

Das Geschäftspotenzial

In den USA besteht ein Gebietsschutz für Mobilfunkmasten: Innerhalb eines Sendebereichs darf erst dann ein neuer Mast errichtet werden, wenn an dem bestehenden Mast alle Antennenplätze vermietet sind. Installieren Mobilfunkunternehmen weitere Masten, steigt dadurch automatisch die Auslastung der bestehenden Masten und dadurch die Mieteinnahmen. Langfristige Mietverträge von 20 bis 25 Jahren sorgen dabei für langfristige Einnahmensicherheit und eine marktübliche Mietstaffel von rund 3% p.a. bietet Inflationsschutz.