Der Wachstumsmarkt US-Mobilfunkinfrastruktur
Smartphones wie Blackberry und iPhone, Netbooks und andere Mobilgeräte, die ihren Datentransfer über die Mobilfunknetze abwickeln, haben das mobile Datenaufkommen in ungeahntem Maße explodieren lassen. Denn sie erzeugen ein erheblich größeres Datenaufkommen als übliche Handys, die zum Telefonieren oder für SMS genutzt werden. Der Download eines einzigen Videos beispielsweise entspricht vom Datenvolumen her 500.000 SMS.
Wachsendes Datenvolumen erfordert Infrastrukturinvestitionen
Marktteilnehmer erwarten für die kommenden fünf Jahre drei Milliarden neue mobile Breitbandnutzer – und prognostizieren ein weiteres Wachstum des Datenvolumens um 10.000%. Die Problematik: Die Mobilfunknetze sind auf das enorm gestiegene Datenvolumen nicht ausgerichtet. In den überlasteten Netzen leidet die Qualität: Verbindungen reißen ab, Anschlüsse sind nicht erreichbar, Nachrichten kommen nicht an. Qualitätsprobleme und Wettbewerbsdruck zwingen die Mobilfunkunternehmen zum massiven Ausbau ihrer Funknetze. 2010 planen allein vier der größten Mobilfunkanbieter rund 25.000 zusätzliche Antennen. Das entspricht über 15% der vermieteten Antennenplätze der drei börsennotierten Marktführer in den USA.

